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Hilfestellung für das Internet der Dinge

Keine Angst vor IoT

IoT-Projekte erscheinen oft komplex. IoT-Dienstleister wie bbv helfen weiter – sowohl bei der technischen Umsetzung als auch bei der Entwicklung erfolgversprechender IoT-Strategien, sodass sie ihre volle Wirkung entfalten.

19.05.2020Text: bbv0 Kommentare
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Die Beliebtheit des Internet of Things im Unternehmenssektor wächst rasant. Zu diesem Schluss kommt Microsoft in seiner Studie «IoT Signals» aus dem Jahr 2019, für die über 3000 Entscheidungsträger von Unternehmen aus den USA, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, China und Japan befragt wurden. Von diesen gaben 85 Prozent an, bereits IoT-Projekte durchgeführt zu haben. Und knapp 90 Prozent der Befragten glauben, dass das Internet der Dinge entscheidend für den Geschäftserfolg ist. Die aktuelle Corona-Krise und ihre Auswirkungen dürften diese Faktoren weiter beeinflussen. Letztlich können IoT-Lösungen sogar massgebend zur Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens beitragen: «Für viele Unternehmen stellt es eine Notwendigkeit dar, in IoT zu investieren», hält Axel Hohnberg, Service Unit Manager bei bbv, fest. «Wer dies ignoriert, läuft Gefahr, disruptiv verdrängt zu werden.»

Auch wenn das Potenzial von IoT weitestgehend erkannt wird: Die Implementierung entsprechender Lösungen ist keine leichte Aufgabe. 30 Prozent der von Microsoft befragten Unternehmen gaben an, dass IoT-Projekte bereits in der Proof-of-Concept-Phase scheiterten. Dass IoT-Implementierungen fehlschlagen, hat mehrere Gründe: Die Investments für IoT-Systeme sind oft hoch und die technische Umsetzung komplex. In IoT-Lösungen laufen verschiedenste Technologien und Systeme zusammen, die perfekt aufeinander abgestimmt werden müssen. So können IoT-Anwendungen etwa diverse Sensoren, Mobilfunknetze und lokale Netzwerke umfassen, aber auch Cloud- und Edge-Computing, ERP-Lösungen oder Machine Learning.

Dazu brauchen Anwenderunternehmen nicht nur entsprechendes Know-how; der hohe Vernetzungsgrad löst bei ihnen auch Sicherheitsbedenken aus. Und bei den Unmengen von Daten, die IoT-Landschaften aus unterschiedlichen Quellen generieren, können Unternehmen schnell mal überfordert sein. Mit dieser Datenflut einfach irgendwie fertig zu werden reicht dabei nicht aus; es soll schliesslich ein konkreter Nutzen daraus gezogen werden: Von der Maschinenüberwachung mittels Predictive Maintenance über die Individualisierung von Kundenerlebnissen bis zur Optimierung von Logistikabläufen sind den Möglichkeiten von IoT keine Grenzen gesetzt.

Somit steht fest: IoT-Lösungen sind nicht rein technischer Natur, sondern haben direkte Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Doch genau hier liegt die Krux vieler IoT-Projekte: «Nicht selten liegt die Schwierigkeit des Internets der Dinge darin, sein Potenzial vollumfänglich zu erkennen und aus den Möglichkeiten neue Geschäftsmodelle abzuleiten», sagt Hohnberg. «Darin sehe ich die grösste Herausforderung für Unternehmen.»

Mit IoT-Partner zum Erfolg

Um diese Hürden zu bewältigen, stehen Unternehmen unterschiedliche Mittel zur Verfügung. Basierend auf solchen Prinzipien hat bbv im vergangenen Jahr das Booklet «IoT-Cloud-Plattformen: Entscheidungshilfe für die Wahl des richtigen Anbieters»veröffentlicht. Der Leitfaden soll Unternehmen helfen, sich am komplexen und teilweise unübersichtlichen Markt von IoT-Cloud-Plattformen besser zurecht zu finden. Ausserdem führt das Booklet Unternehmen durch Prozessschritte wie Ideenfindung, Validierung und Bewertung, Vorbereitung und Initiierung, definiert Abhängigkeiten zwischen Systemen, Partnern, Kunden und Nutzern und zeigt ihnen, wie sich das IoT-Geschäftsmodell an ihre Gesamtstrategie ausrichten lässt.

Dennoch gilt: Keine IoT-Projekte ohne entsprechende Kollaboration – seien es Dienstleister für die technische Umsetzung, Rechtsberater für Compliance-Fragen oder Business-Partner im Betrieb der IoT-Lösung. Aufgrund der Komplexität von IoT-Anwendungen lohnt es sich, bereits von Anfang an einen IoT-Dienstleister ins Projekt miteinzubeziehen. Denn unter Umständen ist die eigene IoT-Geschäftsidee noch nicht so ausgereift, wie man denkt: «Viele unserer Kunden kommen wegen der technischen Umsetzung ihres IoT-Cases zu uns», sagt Hohnberg. «Wir können IoT-Lösungen aber nur entwickeln, wenn wir verstanden haben, was das Unternehmen damit bezwecken möchte. Wir – und auch unsere Kunden – merken im Gespräch oft, dass noch nicht alle Fragen, die ein IoT-Case aufwirft, gänzlich beantwortet wurden. So macht es Sinn, sich bereits frühzeitig mit verrechenbaren, digitalen Services auseinanderzusetzen, um die Investitionskosten in IoT zu kompensieren. Für viele unserer Kunden ist das der Einstieg in eine oft tiefgreifende digitale Transformation, die mit einer Idee gestartet hat.»

Praxiserfahrene IoT-Dienstleister dienen den Anwenderunternehmen also nicht nur bei der technischen Implementierung der Lösung, sondern auch bei der Entwicklung erfolgversprechender Geschäftsmodelle. «Ein kompetenter IoT-Partner verfügt nicht nur über die technischen Kompetenzen und kennt die Herausforderungen, die IoT-Projekte mit sich bringen, sondern ist auch in der Lage, gemeinsam mit dem Kunden eine passende IoT-Strategie zu entwickeln», hält Axel Hohnberg fest. «Er weiss, worin der Kunde investieren muss, damit das IoT-Projekt tatsächlichen Mehrwert schafft. Wir von bbv sind in der Lage, Kunden sowohl langfristig bei der Business-Strategie als auch bei der eigentlichen Implementierung der IoT-Plattform zu unterstützen. So muss kein Kunde mehr Angst vor IoT haben.»

Der Experte

Axel Hohnberg

Axel Hohnberg ist Service Unit Manager und Mitglied des CTO Board bei bbv. Die neuesten Digitalisierungstrends stets im Auge, sorgt er dafür, dass die bbv-Mitarbeitenden mit dem richtigen Know-how exzellente IT-Lösungen entwickeln – und Kunden bei der Umsetzung ihrer digitalen Strategie optimal unterstützen.

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